Donnerstag, 25. Januar 2018

Berlin Fashion Week vs. norddeutscher Wald

In der vergangenen Woche befanden sich gefühlt 75% der von mir auf Instagram verfolgten weiblichen Wesen in Berlin auf der Fashion Week. Zu Beginn war ich zugegebenermaßen ein klitzekleines bisschen neidisch ("Alle dürfen, ich nicht - will aaaaauch!!"), aber das änderte sich tatsächlich recht schnell.

Nachdem ich mir nämlich eine stattliche Anzahl Insta-Stories von Fashion-Shows, Präsentationen und Mädels in der Maske, die geschminkt wurden oder anderen dabei zusahen, wie diese geschminkt wurden, angeschaut sowie gehört hatte, dass man dort offenbar von Show zu Termin zu Show zu Party hetzt und somit einige Tage nacheinander möglicherweise nur arg wenig schläft, stellte ich fest:

Das ist nicht meine Welt!


Es waren zwar eigentlich alle durchweg begeistert (HIER schreibt z. B. Susanne aka Texterella, wie gut es ihr gefiel), aber für meinen persönlichen Geschmack ist so eine Modewoche zwar eine wirklich coole, phantastische und ideenreiche, aber doch eine zu fremde Welt.

Und vor allem: Zu viele Menschen, zu viel Enge, zu viel Trubel, zu viel (gewollter?) Glamour - irgendwie einfach von allem zu viel. Wie gesagt: für mich!

Dennoch wäre ich bestimmt begeistert über die überall vorzufindende Kreativität gewesen: Kleidung, Farben, Locations, Shows und auch einfach "Leute gucken" hätten mich garantiert fasziniert und inspiriert.

Aber mittendrin stecken?? Neeeeeee ... - So freue ich mich also total über eine Plattform wie Instagram, durch die man, wenn man möchte, auch als Nicht-Fashionista aus der Ferne an solchen Events teilhaben kann. DAS mag ich nämlich durchaus! Ich kann die Stories ja auch einfach überspringen, wenn sie mir doch zu wuselig sein sollten, deren Qualitätsunterschiede waren in der Tat recht frappierend. 😉

Inspiriert haben mich auch die kleinen Filmchen übrigens schon sehr wohl - ich musste unbedingt direkt shoppen gehen!! 😎 Sonderlich "kreativ" würde ich meine Errungenschaften jedoch nicht nennen: Ein Daunenmantel (okay in ungewöhnlicher Farbe für mich, nämlich quasi weiß), ein kuscheliger Rolli (blau mit Verlauf), ein Kaschmir-V-Pulli (grau), eine lange Unterhose ( ... 🙈 - die brauche ich aber gegen das ewige Frieren!) und ein schlichter blauer Cardigan aus dünner Wolle. Dem allgegenwärtigen SALE sei dank! 😊

Innerlich fühle ich mich übrigens ja häufig - nun, eigentlich fast immer ... - deutlich kreativer in Sachen Mode als ich tatsächlich bin und vor allem aussehe. 😬 Ausleben lasse ich das nämlich eher die anderen - als Beispiele fallen mir (unweit meiner Generation) dazu spontan Chrissie, Fran, Conny, Tina oder Annemarie ein. 👏 Ich trau' mich manches dann doch nicht so ...

Joa, und nach diesen weisen Worten der Selbsterkenntnis zeige ich Euch also heute ein wirklich gänzlich unspektakuläres Hose-und-Pulli-Outfit (aaaaaaber mit Mut zur Farbe - hat schließlich auch nicht jede ...) mit kleiner Geschichte dahinter.

Vor 2 Monaten veröffentlichten nämlich Ines und Bärbel jeweils einen Blogpost mit Fotos von einem ihrer Treffen auf Sylt, bei dem sie im gleichen Kaschmir-Pullover posierten, guckt Ihr HIER (Ines) und HIER (Bärbel).

Ines beschrieb in ihrem Beitrag einen "Ich will genau das, was sie hat-Reflex" - ja, und eben der ereilte mich nach dem Lesen der beiden Beiträge auch! Ebenso wie er Sabine ereilte, die HIER darüber schreibt, wie Ines und Bärbel sie "geinfluenct" haben. 😎

Als vierte im Bunde nun also ich mit meinen Kaschmir-Pulli-Bildern aus dem norddeutschen Winterwald ohne Schnee. So gar nicht glamourös und fashionable, dafür ein bisschen verfroren, aber egal ... - und: Ich hab' den größten! * So! 😜

Loop: No Name
Kaschmir-Pullover (* Größe 44): Laura Kent
Hose: Tom Tailor Denim
Biker Boots: Buffalo

Ja, der Pulli ist ziemlich dünn - darum "verwubbelt" er leicht ... aber so passierts halt mal ...
Ist die Berlin Fashion Week für Euch in irgendeiner Weise Thema? Falls ja, dann erzählt mir doch gern mal, wie und warum! Neugierig bin ich ja - wie Ihr anhand meines Insta-Filmchen-Konsums diesbezüglich feststellen durftet - durchaus!

Donnerstag, 18. Januar 2018

Verlass Dich nicht auf Kleidergrößen

Der Vorteil daran, dass hier oben bei uns in Norddeutschland sehr häufig - und vor allem an den Wochenenden - schlechtes Wetter ist, besteht ja darin, dass man sich dann, wenn es denn einmal anders oder gar umgekehrt ist, ein Bein ausfreut.

Genau - so kann der Wettergott das von mir aus machen ... :)
Jaja, man wird bescheiden hier, was das Wetter angeht ... Am Sonntag war es mal wieder so weit. Temperatur am Gefrierpunkt, aber hell und sonnig, also raus aus dem Haus! Und noch besser, Ihr Lieben: Ich habe mich anständig angezogen, damit es endlich mal wieder ein paar frische Outfitfotos von mir gibt - tadaaaa! 😊

In diesem Zuge bin ich sehr dankbar über die Erfindung der Leggings. Deren Tragekomfort ist eigentlich unschlagbar. Dank ihres hohen Anteils an elastischen Materialien engen sie nicht ein und zeigen sich auch gnädig, wenn ihre Trägerin sowohl beim Futtern als auch beim Sport über längere Zeit sehr undiszipliniert unterwegs gewesen ist. 🙈

Weitwinkel-Aufnahmen ... wieder mal herrlich vorteilhaft! :)
Diese recht warme Leggings in Leder-Optik zog erst kurz vor Weihnachten bei mir ein. Ich hatte zuvor einen Termin in der Stadt gehabt und nicht bedacht, dass in der Vorweihnachtszeit gegen Abend gefühlt auch alle anderen 74.000 Lüneburger in der Stadt einen Parkplatz suchen würden. Der einzige Weg, irgendwann aus meinem Auto zu kommen, bestand im Ansteuern eines sauteuren Parkhauses am anderen Ende der Stadt und dem entsprechenden Fußmarsch quer durch die City erst hin zum Termin und danach wieder zurück. Ich befand mich also in allerbester Frustkauf-Stimmung ...! 😈

Dann erblickte ich diese Leggings in einem Schaufenster und wollte sie unbedingt anprobieren. Natürlich waren die meisten Größen vergriffen, eigentlich gab es nur noch Größe S. Naja, und die geht ja mal gar nicht!

Meine miese Laune steigerte sich noch ein bisschen ...

Beim Vorhalten sah ja sogar das nur noch in grün vorhandene Exemplar in L schon eher winzig aus. In Größe M gab es die Leggins immerhin auch noch in blau, also zog ich mal vorsichtig mit diesen beiden Exemplaren Richtung Umkleidekabine ab.

Erstaunlicherweise warf Größe L angezogen dann sehr unschöne Falten, und als ich anschließend in die blaue M-Leggins stieg, machte sich in mir eine eigentlich völlig abwegige Hoffnung breit, die mich dennoch dazu veranlasste, mir von der Verkäuferin ein schwarzes Exemplar in Größe S (!) bringen zu lassen, mit welcher ich am Ende jedoch breit grinsend den Laden verließ. - Yeah!! 🙆 Ihre Schwester in blau durfte übrigens auch noch mit. 😊


Hoppala! Da kam mir doch direkt mal kurz das Gleichgewicht abhanden ...
Es fühlt sich recht seltsam (aber durchaus erhebend 😊) an, als einen Meter zweiundsiebzig große Frau mit leichtem Übergewicht und viel zu viel Bauch in eine S-Klamotte zu passen!

Wer hoch fliegt, fällt tief!


Im Gegenzug finde ich es allerdings noch viel seltsamer bzw. eigentlich sogar ziemlich demütigend, wenn ich dann z. B. ein Marken-Shirt (deutscher Hersteller! Also nicht im Süden für beispielsweise zierliche Italienerinnen gestrickt) in größter zu erwerbender Größe (nämlich XXL) überstreife, es kaum über die Brust gezogen kriege und dann darin aussehe wie eine vakuumierte Wurst. DAS passierte mir ein paar Tage nach dem oben beschriebenen Erfolgserlebnis - damit ich mich mal schön gleich wieder auf dem Boden der Tatsachen wiederfinde. 😕😞


Naja, das Leben besteht aus Höhen und Tiefen ... - Habt Ihr auch schon mal 4-5 Größen anprobiert bis endlich die richtige gefunden war? Mir ist das in den letzten Jahren bereits mehrfach passiert. Ich bin auf Eure Erfahrungen gespannt!

Rollkragen-Pullover: Polo Ralph Lauren (ja, ich hab' noch was Langärmeliges drunter! War kalt!!)
Rock: OPUS
 Leggings: Calzedonia
Stiefel: asos

Donnerstag, 11. Januar 2018

Ich habe eine Reise gebucht!

Die Elbbrücke Lauenburg im Winterlicht ...
Vor kurzem veröffentlichte Fran einen Blogpost über ihr großes Hobby Reisen. Daraufhin kommentierte ich als nicht sonderlich Reiseerfahrene u. a. folgendes:

"Du schreibst von Portalen und Newslettern ... - ich bin, als ich überhaupt vor ca. 10 Jahren erstmals an Reisen dachte, ein paarmal aus Angst vor und Misstrauen gegenüber ebendiesen Portalen und Newslettern tatsächlich immer ganz "old school" zum Buchen ins Reisebüro getapert, habe aber inzwischen schon mal EIN Reiseportal (booking.com) für mich entdeckt. Auch die Seite der Bahn kann ich mittlerweile angstfrei bedienen und habe über den Hamburger Flughafen direkt auch immerhin schon EINMAL einen Flug selbst gebucht.

Fühle mich jedoch nach wie vor extrem unsicher beim Buchen von Reisen und Unterkünften und würde mich tatsächlich sehr über ganz konkrete Tipps freuen, wie und wo ich z. B. (vor allem!) das Buchen von Flügen am besten angehe (Preise vergleichen, das Buchen selbst etc.), möglichst OHNE dass mir am Ende eine Latte versteckter Kosten um die Ohren fliegt. ;)"


NOCH habe ich zwar keine konkreten Tipps bekommen, aber ich glaube, das Thema befindet sich auf einer Liste als zukünftige Monatsaktion der ü30 Blogger, so dass ich danach dann hoffentlich schlauer sein werde.

Nun stand ich jedoch bereits gestern vor der Herausforderung, eine Reise zu buchen. Was andere vermutlich in längstens zwei Stunden erledigt hätten (vermutlich sogar in lediglich einer ...), nahm dann bei mir tatsächlich den ganzen Tag in Anspruch. Ich bin ja immer noch aufgrund dieser nervigen Bronchitis krankgeschrieben, erhob mich also gegen neun aus meinem Bett und begann praktisch direkt mit der Suche nach Flügen. Gegen Mittag war ich damit endlich fertig und kenne mich nun immerhin schon mal mit der Web-Seite von easyJet ganz gut aus 💪 (großes Dankeschön an meinen Sohn, der mich tags zuvor hier bereits ein wenig eingewiesen hatte, gestern jedoch leider nicht mehr greifbar war) ...

Am Ufer der Elbe - hier spaziere ich immer wieder gern entlang.
Bis ich mich danach jedoch für eine Unterkunft entschieden und diese ebenfalls gebucht hatte, war es kurz vor 17 Uhr und ich schlumpfte immer noch in Schlafanzughose und mit ungewaschenen Haaren herum ... 🙈

Den Abend verbrachte ich dann noch mit dem Nachtragen von Ausweisdokumenten bei der Fluglinie, mit der Recherche, wie man wohl vom Flughafen zur Unterkunft kommen könnte sowie einem freundlichen kleinen Mailwechsel mit unserer zukünftigen B&B-Vermieterin. Anschließend war mein Bedürfnis, mich ums Verreisen zu kümmern, allerdings auch erst einmal gedeckt. Aber sowas von!!!!

What a day!! - Nichtwissen, Unsicherheit und meine typische Entscheidungsunfähigkeit trafen aufeinander, tanzten umeinander herum und klammerten sich aneinander fest. Furchtbar!! Aber immerhin gab es am Ende Ergebnisse, und obgleich ich nun vermutlich bis zum Urlaub mit meiner Entscheidung für die Unterkunft hadern werde (vielleicht wäre das andere B&B ja doch die bessere Wahl gewesen, zumindest hätte das ein En-Suite-Badezimmer gehabt ...), habe ich diese Aufgabe nun hinter mich gebracht. Ist ja auch schön!

Ich und der Lauenburger Rufer :)
Hm, und was zeige ich Euch heute für Bilder zu diesem Text? 🤔 Ah, ich hab's - vor einem knappen Jahr machten wir einen kleinen Ausflug nach Lauenburg an der Elbe. Das liegt nur ein paar Kilometer von uns entfernt und man kann einfach mal so mit dem Auto da hin - muss vorher nichts planen. 😜 UND die Bilder passen dennoch ein wenig zum Thema - von wegen Wegfahren und so. Und Winter war auch gerade. 😎


Mantel: Desigual (da passe ich in diesem Winter leider nicht mehr rein ... 😭)
Dreieckstuch: invero (Kyra)
Strickjacke: keine Ahnung - ist uralt!
Rock: BOSS Orange 
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stiefel: asos

Wie ist das bei Euch? Lasst Ihr Euch durch ein Reisebüro helfen, bucht Ihr stets selbst oder kommt es darauf an, wo es hingehen soll? Oder habt Ihr gar Partner oder Freunde, die diese Aufgabe für Euch übernehmen?

Dienstag, 2. Januar 2018

Erste Momente 2018 - Kurztagebuch

Zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein wunderbares neues Jahr, Gesundheit und Freude und von allem anderen nur das Beste! 🍀🍀🍀🍀

1. Januar 2018, später Abend

Den gestrigen Silvesterabend verbrachte ich für einen Tag, an dem die meisten Menschen total happy-go-lucky-mäßig unterwegs sind, in inadäquater Stimmung zu Hause vor dem Fernseher und verschwand bereits um 23:30 Uhr in Richtung Bett. Eine halbe Stunde später warf ich nochmal kurz einen Blick aufs Feuerwerk, und dann folgte die erste furchtbare Nacht des neuen Jahres. - Ich sag's mal so: Husten, noch mehr Husten plus Husten - ergänzt durch Husten und ein paar persönliche Erschwernisse - und so wahnsinnig variantenreicher wurde der erste Tag des neuen Jahres dann auch nicht. Am späten Abend meldete ich mich vorausschauend für den geplanten ersten Arbeitstag 2018 ab - mit dem Gebelle geht's nämlich gar nicht!


Nacht auf den 2. Januar 2018, 00:26 Uhr

Der erste Versuch, einzuschlafen, scheiterte erneut an meinem obernervigen - gibt es eine Steigerunsform zu diesem Wort?? - diese dann bitte oben einsetzen! - Dauerhusten, so dass ich das Licht wieder anknipste und ein paar weitere Zeilen in meinem Buch las.

01:50 Uhr

Ich ertrage das Gefühl eines unbekleideten 2 cm breiten Hautstreifens zwischen meinem Tuch gegen Halsweh und dem Schlafanzugoberteil nicht - also umziehen!
Wie geht eigentlich dieses Einschlafen?!??

06:30 Uhr - Endgültig wach. Oh, kein Husten? Tirili! 😊

06:32 Uhr - Ah, da ist er ja wieder. Nicht, dass ich womöglich aus der Übung komme ... 😒

07:20 Uhr - 😣😡 Hört diese SCH.... eigentlich irgendwann mal auf?!????

Später war ich dann beim Arzt. Meinem Wunsch nach Hustenstiller wurde jedoch nicht nachgegeben:
"Sie haben eine Bronchitis - da muss der Schleim gelöst werden!"
"Aber was ist mit Schlafen?!??"
"Schlafen Sie halt immer mal wieder zwischendurch, wenn es klappt - dazu haben Sie ja jetzt Zeit!"

Ah ja. Gnampf. 😒

Dass mich nun gleich zu Jahresbeginn so etwas aus den Puschen haut, hatte ich auch nicht erwartet. Direkt nach einem Urlaub krankgeschrieben zu sein, ist sowieso ziemlich unglücklich, finde ich, aber das sucht man sich ja nicht aus ...

Ach ja, das Outfit ...


Longcardigan/Maxi Cardigan: Meaneor
Rollkragenshirt: Lands' End
Jeans: Esprit
Biker Boots: Unisa

Das hatte ich Ende Oktober 2017 mal an. Die Jeans ist meine aller-aller-allerliebste Jeans - und geht jetzt kaputt! 😭 Ein einst klitzekleines Loch am Popo wird immer größer - lange geht das nicht mehr gut. Ich trauere!

Was ich ansonsten vom Outfit halten soll, weiß ich allerdings gerade selbst nicht so recht. Die Farbe des Cardigans ist natürlich genial, gegen die Länge hab' ich eigentlich auch nichts, aber der recht dünne Jersey ist zu dünner Jersey, oder?!?? Hm ... - weiß nicht ... Was meint Ihr denn so?
(Das gleiche Teil besitze ich übrigens auch noch in Rot ...)

Hattet Ihr einen angenehmeren Start ins neue Jahr? Ich gehe mal davon aus und wünsche es Euch auf jeden Fall von Herzen! 😘