Samstag, 18. März 2017

Vom Verspäten, Verschlafen und Vergessen

Was soll man von einem Tag erwarten, der schon mit Verschlafen anfängt?


Morgens starte ich regelmäßig mit einem echt knappen Timing in den Arbeitstag: Ein Stündchen hab' ich Zeit für alles rund ums Aufstehen, Duschen und Frühstücken. Schon fast gewohnheitsmäßig hetze ich dann doch immer auf die allerletzte Sekunde (oder 2-3 Minuten drüber) los und komme dementsprechend eigentlich allmorgendlich besagte 2-3 Minuten zu spät zur Arbeit, was mein Chef gern mit einem "Achtung, da kommt wieder Frau F. um die Ecke geflogen" kommentiert. ;)

Vorgestern hatte ich aber plötzlich nur noch 35 Minuten zwischen Aufstehen und Losfahren! Waaaaaaah!!! Nachts hatte ich - wie so oft! - und einen lieben Gruß an Sabine, ich habe mir jetzt doch mal das von Dir empfohlene "Neurexan" bestellt! - mal wieder längere Zeit wach gelegen und später dann bis zum Blick auf selbigen meinen Wecker ignoriert. Hui, plötzlich hatte ich es aber extrem eilig!!

Mit ungewaschenen Haaren aus dem Haus zu gehen, kommt für mich nicht infrage und sogar 'ne schnelle Scheibe Brot habe ich noch geschafft. Was mich zu der Erkenntnis bringt, dass ich morgens im Normalfall wohl wirklich ziemlich viel Zeit mit unentschlossener Klamottenwahl verbringe - ähm, ja.

Diesmal zog ich einfach Jeans und Pulli aus dem Schrank und gut war. Schietegal!

Sogar an meine Arbeitsplatz-Brille habe ich gedacht! Die hatte ich nämlich bereits am Vortag vergessen und da ich ohne sie am PC nix mehr sehen kann, musste ich kurz vor Erreichen der Firma nochmal beidrehen und wieder nach Hause fahren, um sie zu holen. Da betrug meine Verspätung dann nicht nur 2-3 sondern gleich mehr als 20 Minuten (zwischen halb acht und acht kommen plötzlich jede Menge Schüler und Müllwagen aus irgendwelchen Ecken ...). Die Peinlichkeit wollte ich nun nicht gleich am Tag darauf nochmal wiederholen! Puh!

Nur wenig später erreichte mich die Nachricht, dass am Abend mein Zumba ausfallen würde, :( rechtzeitig zum Wochenende verschlechterte sich ab Mittag das Wetter :( und am Nachmittag hatte ich einen - Trommelwirbel! - Zahnarzt-Termin. :(

Zu solchen Tagen fällt mir dann nur noch Decke übern Kopf ziehen und früh schlafen gehen ein.

Oder etwas Tolles lesen. So langsam bekomme ich nämlich wieder Zugang zu (manchen) Büchern. Habe gerade "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer verschlungen und bin gaaaanz traurig, dass sie ausgelesen sind.

Hat jemand von Euch Anregungen oder Ideen, welche Bücher es möglicherweise mit diesen aufnehmen könnten?!??


Ein kurzes Wort zum Outfit: Ich liebe meinen knalligen Boyfriend-Kaschmirpullover, und superskinny Jeans in Stiefeln liebe ich nach wie vor ebenfalls. Leider sind viele Hosen nicht eng genug und rutschen immer wieder hoch - das nervt ein wenig. Dieses Exemplar jedoch sitzt super!

Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass der Schal zwischendrin gewechselt hat? ;)

Loop: styleBREAKER / Schal: ZARA
Pullover: Johnnie Boden
Jeans: Levi’s
Stiefel: Belmondo

Und wie ist das bei Euch: Seid Ihr eher pünktlich oder unpünktlich oder gar Euren Terminen meist voraus? 

Ich selbst bin übrigens EIGENTLICH ziemlich pünktlich, nur morgens klappt das irgendwie immer nicht ... ;)

Donnerstag, 9. März 2017

Vorwärts rückwärts seitwärts ran

Es tut mir ja leid, aber ich fürchte, ich werde es niemals hinkriegen, meine Outfit-Fotos regelmäßig zeitnah und in chronologischer Reihenfolge zu verbloggen.

Manchmal passt es einfach mit dem Fotografieren gerade ganz gut (mittags zum Beispiel - da bin ich meistens zum Essen zu Hause und der Mann und ich gehen mal kurz vor die Tür), aber später fehlen mir dann oft Zeit oder Ideen, Texte dazu zu schreiben. Dann liegen die Bilder auf dem Rechner herum, werden erst einmal vergessen und fallen mir irgendwann zufällig wieder auf - oha, da war ja noch was!

Die Zeit rennt ...


Oder es kommt plötzlich eine Aktion des Wegs, die ich unbedingt mitmachen möchte und, schwupp, sind die gerade geknipsten Bilder uninteressant. Oder so. Und dass die Zeit umso schneller vergeht, je älter man wird, wissen wir ja alle: Ruckzuck sind die gerade noch aktuellen Outfits schon Monate alt und mindestens die Jahreszeit hat auch gewechselt.

Dann gibt es aber auch Zeiten, da mag ich mich nicht so leiden oder habe das Gefühl, ich bekomme einfach keine fotografierenswerten Outfits zustande, oder es ist draußen nur dunkel, kalt und nass, oder ich habe schlicht und ergreifend keine Lust auf Posing. Also entstehen wochenlang keine neuen Fotos, aber ein Druck à la "Oh, du musst unbedingt mal wieder was posten - sind vielleicht noch Bilder da?" entsteht.

Ja, und darum ist es halt so wie es ist.
Und aus einem dieser Gründe zeige ich Euch heute - quasi kurz vorm Frühling - nochmal schnell ein Outfit im Schnee! Da müsst Ihr nun durch. :)


Kurz vor Weihnachten verbrachte ich mit Fran-tastic!-Fran ein paar echt schöne Bummel-, Shopping- und Quassel-Stunden in Hamburg unter anderem in ihren Lieblingsgeschäften. Bei ZARA zeigte sie mir einen Pulli, den sie bereits in einem anderen Farbton zu Hause und den sie "Wohnpullover" getauft hatte (guckst Du HIER!). Eigentlich hatte ich daraufhin vor, sie nun auch noch in dieses Exemplar hineinzuquatschen, aber auch Gründen, an die ich mich nicht mehr erinnere, probierte am Ende ich ihn an und dann wollte ich ihn auch nicht mehr hergeben. ;)

Tuch: styleBREAKER
Pulli: ZARA
Jeans: Levi’s
Biker Boots: Buffalo

Frage an meine Mitbloggerinnen: Haltet Ihr bei Euren Blogbeiträgen eine chronologische Reihenfolge bei der Veröffentlichung Eurer Fotos ein oder herrscht auch bei Euch so ein Kuddelmuddel?

Sonntag, 5. März 2017

Ich werd' alt

"Ich bin nicht alt, ich bin nur schon ein bisschen länger jung als andere."

Okay, ich muss es wohl oder übel akzeptieren: Ich werde alt. Oder ich BIN schon alt. Oder jedenfalls auf dem Wege dahin bzw. irgendwas in der Art. Zumindest war ich an 3 Tagen der vergangenen Woche abends echt so dermaßen ganz richtig und total vollkommen geschafft, kaputt, alle, platt, fertig wie es bisher nur äußerst selten vorgekommen ist. Aber nun gleich 2x in 5 Tagen. Plöd. Dabei waren es beide Male weder überharte Arbeitstage noch irgendwelche besonders negativen Dinge, die diesen Zustand verursachten, sondern z. T. sogar sehr lustige und schöne Tage. Tja, auch Spaß kann ziemlich anstrengend sein ... :-/

Für Dein Alter ...


Ergänzend durfte ich mir diese Woche von einer Endzwanzigerin den Satz anhören, ich sei "für mein Alter noch gut in Schuss." - Das mag ja vielleicht nett gemeint gewesen sein, aber angekommen ist es bei mir eher so ... "WTF??!!?".

Ich dachte, Sätze dieser Art hört man vielleicht, wenn man so 75/80 ist, aber doch noch nicht jetzt ...!! Hm ...

Fühlte mich stark erinnert an einen Blogpost, den Ines vor einiger Zeit mal verfasst hatte. Er trug den Titel: "Komplimente, die keine sind".

Loop: styleBREAKER
Jacke: sheego
Pullover: Tom Tailor
Rock: Yessica (C&A)
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stiefel: Marc Shoes

Ab zum Arzt


Wie dem auch sei - ich habe am Freitag dann doch endlich einen überfälligen Blutabnahmetermin beim Hausarzt wahrgenommen, um zumindest meinen aktuellen Eisenwert einmal testen zu lassen, denn der hat mich im vergangenen Jahr schließlich schon einmal geärgert (steht in DIESEM Blogpost mit drin). Als ich nach Entdeckung des Mangels damals drei Monate lang Eisen-Tabletten schluckte, fühlte ich mich damit wundersamerweise körperlich bedeutend fitter, aber nun nehme ich die Pillen bereits seit längerer Zeit nicht mehr, und, wer weiß, vielleicht hängt das Kaputtsein (hinzu kommen momentan ständig Kopfschmerzen) ja tatsächlich damit zusammen. Schauen wir mal, am Montag weiß ich hoffentlich mehr.

Eine Frage an meine lieben Leser/-innen habe ich auch noch: Soll ich diesen "knitterigen" Kunstlederrock eigentlich entsorgen oder behalten? Kann mich da schon seit Monaten nicht so richtig entscheiden ...

Dienstag, 28. Februar 2017

Zumba-Masterclass

Am Sonntag war ich mit einer Freundin zur Zumba-Masterclass in Pinneberg. Und nun? Nun habe ich Muskelkater. Und 2 neue Verspannungen. Aber vor allem bin ich happy - es war sooooo toll!!!!! :)

Was bedeutet Zumba-Masterclass?


In der Regel sind das einmalige und außergewöhnliche Sonder-Veranstaltungen, zum Beispiel unter der Leitung von besonderen Gast-Trainern/Lehrern und/oder "Special Guests" bzw. Stars aus der Szene. Sie dauern auch länger als eine normale Trainingsstunde.

Ich war bisher noch auf keinem Zumba-Event und im Vorwege entsprechend aufgeregt, denn mit ZES (Zumba Education Specialist) Kass Martin aus Amerika und ZES Steve Boedt aus Belgien waren zum Abschluss ihrer World-Tour 2017 zwei internationale Superstars geladen - meine liebsten! ♥ Hier mal ein kleiner Eindruck:



Es ergab sich also für mich die Frage: Würden dort nur extrem versierte und durchtrainierte Zumba-Tänzer aufschlagen, vielleicht sogar in erster Linie Trainer? Bin ich zu alt dafür? Und überhaupt - das Ganze sollte 3 Stunden dauern und das alles mit so vielen (200 in diesem Fall - Anfang Januar war das Event bereits ausverkauft) schwitzenden Menschen in einer Turnhalle, welche vermutlich mit nicht allzu vielen Duschen und Toiletten bestückt sein würde ... - Hilfe!!!

Let's party!


Die Sorgen waren am Ende alle relativ unbegründet. Hingehen und Spaß haben lautete mal wieder die oberste Devise. Im Grunde ist eine Zumba-Masterclass einfach nur eine große Party! :)

Selfie mit ZES Kass Martin
Sogar die Herausforderung angesichts der wenigen Duschen (an einer der zwei vorhandenen normalgroßen Schul-Turnhallen-Kabinen hing zu allem Überfluss ein "Duschen defekt"-Schild ...) löste sich in Wohlgefallen auf - keine hundert schlangestehenden Frauen vor 6 Duschköpfen - GOTT - SEI - DANK!!! ;)

Natürlich herrschte trotzdem großes Gedränge in den Umkleiden und auch beim Tanzen stieß man schon mal kurz mit anderen Teilnehmern zusammen, aber die Atmosphäre war insgesamt absolut fröhlich, bunt und ungezwungen. Ein großartiger Sonntag mit entspannter An- und Abreise, publikumsnahen Zumba-Stars, bester Laune und jeder Menge Bewegung zu mitreißender Musik.

Freitag, 24. Februar 2017

Kurzurlaub auf Rügen

Bis auf wenige Ausnahmen ist es eigentlich in jedem Jahr so, dass ich mir nach meinem Geburtstag im Januar immer ein paar Tage Urlaub nehme um mich erst einmal in Ruhe ans neue Alter zu gewöhnen. Ich fahre dann gern mal Shoppen oder vertrödele die Zeit einfach zu Hause.

In diesem Jahr ergab es sich jedoch, dass mein liebstes Kollegenehepaar zufällig in der gleichen Woche wie ich Urlaub geplant hatte, ich sie fragte, ob sie denn wegfahren würden und meine Kollegin "Ja, nach Rügen." antwortete. Ich darauf "Oh, da wollte ich auch immer schon mal hin!" und sie "Komm doch einfach mit!"

... Äh ... what?!? - Moment jetzt mal ... meint sie das ernst??? ... was für eine ungewöhnliche Situation ... vollkommen neu für mich ... hmm ...

Eine Stunde später kam sie ins Büro, und hielt mir mit der Bemerkung "Und das ist übrigens unser Hotel!" ihr Handy unter die Nase. ... Okaaaaaay ...

Ein paar Tage ging das dann so weiter - ich wurde immer mal wieder in kleinen Dosen mit locker-motivierenden WhatsApp-Nachrichten bedacht - und endete mit einer spontanen Hotelbuchung meinerseits am Dienstagmorgen, um mich direkt im Anschluss ins Auto zu setzen und mich "mal eben" für zwei Tage und Nächte ins gut 350 km entfernte Ostseebad Binz auf der Insel Rügen aufzumachen.

Binz auf Rügen im Winter!


Im Nachhinein kann ich nur sagen: Hervorragende Entscheidung!!! Bisher war ich noch nie im Winter irgendwo "im Urlaub" und am Meer schon mal gar nicht. Ein Fehler, denn es ist wunderbar! Wo sich im Sommer Massen an Touristen auf die Füße treten (I don't like!), herrscht im Winter herrliche Ruhe.

Unser Frühstücksraum war zwar allmorgendlich doch fast bis auf den letzten Platz besetzt, aber tagsüber verliefen sich die ganzen Menschen irgendwo auf der Insel ... bei einer Fläche von 926 km² ist das auch keine größere Schwierigkeit. ;)

Die Strandpromenade in Binz, die Ostsee, mein Hotelzimmer und meine Mitreisenden.
Okay, man muss sich natürlich richtig warm anziehen. Ohne 2 Paar Hosen übereinander, mehreren Kleidungs-Lagen obenrum inklusive einer möglichst windabweisenden dicken Jacke plus echt warmer Mütze und Handschuhen wird's auch bei gemäßigten Temperaturen so knapp unter null Grad zum Teil ziemlich schattig, und am letzten Vormittag auf der Seebrücke in Sellin dachte ich wirklich, mir frieren gleich diverse Zehen, Finger und die Nase ab, aber einen warmen Kakao und ein Stück Marzipankuchen später ging's dann schon wieder. :)

Selfie einer halb erfrorenen Gunda auf der wunderschönen Seebrücke in Sellin sowie mein leckerer Hirsch-Burger mit Ziegenkäse und Süßkartoffelpommes.

Sonnenschein im Norden


Abgesehen davon hatten wir ein Wahnsinnsglück mit dem Wetter! Zu Hause in Lüneburg war es grau und extrem ungemütlich mit fiesen kleinen Schneegestöbern, auf Rügen jedoch schien von Dienstag bis Donnerstag die Sonne und an beiden Abenden war es zudem fast windstill - sogar, als wir abends um neun auf die Seebrücke in Binz hinausspazierten - einfach wunderbar! :)

Auf dem Weg zum + Blick auf den Königsstuhl im Nationalpark Jasmund

Königsstuhl - südliche Sicht
Ich sah viel vom schönen Ostseebad Binz, freute mich besonders über die älteste Schmalspurbahn Deutschlands, den dampfenden, schnaufenden und laut hupenden Rasenden Roland, besuchte das Jagdschloss Granitz nebst seinem Wirtshaus Alte Brennerei, schaute nach einem netten Waldspaziergang auf den sonnenbeschienenen Königsstuhl, aß zwei für mich neue Burger-Kreationen (Lachs- bzw. Hirsch-Burger - beide klasse!), lernte dank dem Braugasthaus Dolden Mädel, dass ich manchen Sorten von Bier doch nicht gänzlich abgeneigt bin und dass man auch aus Bier leckere Cocktails zaubern kann, lernte weiterhin, dass auf Rügen in der Wintersaison die öffentlichen Verkehrsmittel eher selten fahren (und wenn, dann meist kurz bevor man die Haltestelle erreicht), hatte eine Menge zu lachen und würde diese Aktion jederzeit gern wiederholen! :)

Impressionen vom Rasenden Roland - Höchstgeschwindigkeit 30 km/h ♥♥♥
Für Euch habe ich meine Eindrücke in ein paar Collagen zusammengestellt - das Thema Mode allerdings blieb während meines kleinen winterlichen Kurzurlaubs beim Mann zu Hause. ;)

Das Jagdschloss Granitz mit Ausblick bei Nebel und der Wendeltreppe im Mittelturm


Wart Ihr schon mal auf Rügen? Oder im Winter irgendwo an der deutschen See? Hat es Euch gefallen oder braucht/bevorzugt Ihr am Meer die warmen Sonnenstrahlen des Sommers?